Ergebnisse der Eigenhaartransplantation
Wegen der natürlichen Annahme des körpereigenen Haars durch die Kopfhaut haben die neuen Haartransplantate eine Chance zwischen 90 und 95 % erfolgreich einzuwachsen. Diese Zahl hängt einerseits von einer korrekten Durchführung, andererseits ist auch entscheidend, welche Stelle operativ behandelt wurde. Die Schläfen und die „Geheimratsecken“ sind am besten für eine Haartransplantation geeignet.
Optisch liefert die Eigenhaartransplantation in den meisten Fällen ebenfalls ein sehr erfreuliches Bild ab. Durch die Nachempfindung des natürlichen Haarwuchses ist transplantiertes Eigenhaar kaum als Ergebnis einer Operation zu identifizieren.
Komplikationen treten bei Haarverpflanzungen nur in den selten auf. Manchmal kommt es dennoch zu einer Infektion der Kopfhaut oder, wenn die Transplantate zu tief in die Haut eingesetzt wurden, der Bildung von Zysten an der Haarwurzel. Beides wird jedoch schnell bei Nachuntersuchungen erkannt und kann ohne große Probleme entsprechend behandelt werden.
Bei sorgloser Behandlung der Haare, besonders im ersten Monat nach der Haartransplantation, können zudem einige der neu transplantierten Haare ausfallen. Oder der Haarausfall kann fortschreiten und es fallen noch mehr eigene Haare aus, so dass eine erneute Haarverpflanzung nötig wird. Weitere Eingriffe sind durchaus möglich, sie stellen keinerlei Problem dar, egal ob es sich hierbei lediglich um Verdichtungsoperationen oder um erneute großflächige Haartransplantationen handelt.

